The Wanderer

1913 Drama

The Wanderer ist ein altenglisches Gedicht aus dem 10. Jahrhundert, das im Exeter Book überliefert ist. Es umfasst 115 alliterierende Verse. Das Entstehungsdatum ist unbekannt, liegt aber mit hoher Sicherheit vor dem Jahr 990, da es Teil einer älteren Kultur der mündlichen Überlieferung ist.

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The Wanderer ist ein altenglisches Gedicht aus dem 10. Jahrhundert, das im Exeter Book überliefert ist. Es umfasst 115 alliterierende Verse. Das Entstehungsdatum ist unbekannt, liegt aber mit hoher Sicherheit vor dem Jahr 990, da es Teil einer älteren Kultur der mündlichen Überlieferung ist.

== Einordnung ==
The Wanderer ist ein melancholisches Gedicht und dem Genre der Elegie zuzuordnen. Gleichzeitig ist es ein ubi-sunt-Gedicht („Wo sind sie (geblieben)?“), in dem der Verlust der Sippe des Sprechers beklagt wird. Mit „hwær cwom“ („wohin sind sie gegangen“) ist die altenglische Entsprechung zu ubi sunt sogar explizit in diesem Gedicht zu finden.

== Sprache und Inhalt ==
Die Sprache des Gedichts ist kunstvoll, der altenglische Stabreim wird in gekonnter Weise eingesetzt, z. B. in Vs. 52f:

greteð gliwstafum, georne geondsceawað
secga geseldan;
(„Er begrüßt sie freudig, betrachtet sie gerne, die Gefährten des Kriegers“).
Ebenso findet man Beispiele für das als Kunst gepflegte Kenning, das Ersetzen einfacher Wörter durch neue Zusammensetzungen, z. B. „goldwine“ (Vs. 22, „Gold-Freund“) für Herr oder König (der seine Vasallen mit Gold, insbesondere Ringen entlohnte), oder „ferðlocan“ (Vs. 13, „Schatzkiste der Seele“) für Geist oder Sinn.
Der Sprecher, ein Mann fortgeschrittenen Alters, erinnert sich in diesem Gedicht der frohen Tage, die er im Dienst eines Herren verbracht hat, und der Schlachten und Schicksalsschläge, die ihn seiner Sippe beraubten. Er denkt über seine Isolation als letzter seines Geschlechts nach und spricht sich dafür aus, dass der Krieger überlegte Entscheidungen treffen und sich weder von Habgier noch von Jähzorn zu Handlungen hinreißen lassen soll, die ihn und seine Sippe auf lange Sicht dem Untergang weihen.

== Leitmotive ==
Neben dem oben schon genannten ubi sunt-Motiv ist in The Wanderer das schicksalsgläubige Weltbild der Angelsachsen zu erkennen, das (wahrscheinlich erst nachträglich) mit christlichen Elementen überblendet wurde.
Der Glaube an das allmächtige Schicksal tritt beispielsweise in Vs. 5 zutage: „Wyrd bið ful aræd!“ („Das Schicksal ist unausweichlich!“); christliche Einflüsse findet man v. a. in den letzten Versen, wo es heißt:

Wel bið þam þe him are seceð,
frofre to Fæder on heofonum, þær us eal seo fæstnung stondeð.
(„Gut ist es für jenen, der Vergebung sucht, Trost beim Vater im Himmel, bei dem all unsere Sicherheit liegt“).

== Ähnliche Werke ==
Deor
The Seafarer
The Ruin

== Weblinks ==
The Wanderer Project (Memento vom 29. Januar 2022 im Internet Archive) (Originaltext als Scan und Transkription sowie drei neuenglische Übersetzungen)
Anglo-Saxons.net Transkription des Originaltexts und Übersetzung

Quelle: Wikipedia

Handlung

In the valley the world's best "eternal triangle" is being worked between a husband, a much younger wife and "one who covets." On the heights, the shepherd hears the call and for the nonce becomes a wanderer, and descends into the valley of Passions and Pain. It is the gentle, unfelt, almost unseen influence of the wanderer that stops a maddened husband from first murder and then suicide; exposes the frailty of a wife to her own consideration, and points out to her the grim consequences of a moment's folly, and finally takes the "one who covets" away from the born passions of the valley a far journey up the heights, and disaster to three souls.

Besetzung

DarstellerRolle
King Baggot The Shepherd
Jane Gail The Wife
Howard Crampton The Husband

Weblinks